04.05.2019: Proteststaffel für Solidarität und Humanität

SEEBRÜCKE Bochum ruft zu einer ungewöhnlichen Protestaktion auf: Als Mahnmal gegen das Massensterben und die humanitäre Krise an den EU-Außengrenzen bauen wir am Bochumer Husemannplatz ein echtes Fluchtboot aus dem Mittelmeer auf. In dem Schlauchboot haben mehr als hundert Menschen gemeinsam versucht, der Folter, dem Menschenhandel und anderen unvorstellbaren Menschenrechtsverletzungen in Libyen zu entfliehen.

In Redebeiträgen und mit Aktionen sowie mit viel Infomaterial informieren wir zum Auftakt der heißen Phase des EU-Wahlkampfes über die mörderischen Folgen der aktuellen EU-Politik. Wir fordern sichere Fluchtwege sowie eine Entkriminalisierung und Unterstützung der zivilen Seenotrettung. Wir fordern einen Notfallplan für aus Seenot gerettete Menschen, freiwillige zusätzliche Aufnahme von Schutzsuchenden in Bochum, ein Landesaufnahmeprogramm und ein Ende der menschenrechtswidrigen Rückführungen in die libyschen Folterlager. Wir fordern echte Seenotrettung durch die EU-Staaten statt einer EU-Finanzierung von libyschen Milizen zur Abschreckung und Abschottung.

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16.05.2019: Treffen/Meeting

Offenes flüchtlingspolitisches Treffen

Jeden dritten Donnerstag im Monat laden wir zum offenen flüchtlingspolitischen Treffen ins Botopia ein. Alle, die sich solidarisch mit den Refugees in die flüchtlingspolitischen Debatten in Bochum einbringen wollen, sind ganz herzlich eingeladen!

Open Refugee Policy Meeting

Every third thursday of the week, we invite you to our open refugee policy meeting at Botopia. Anyone who wishes to get involved in the support and/or refugee policy debates in Bochum is warmely invited!

03.05.2019: Antirassismus zum Mitmachen im Bereich Flucht & Asyl in Bochum

Solidarität statt Mitleid – Antirassismus zum Mitmachen im Bereich Flucht & Asyl in Bochum
Freitag, 3. Mai von 18-20 Uhr im
Botopia (Griesenbruchstr 9, Bochum) im Rahmen der Kritischen Einführungswoche an der Ruhr-Uni

Eine Asylrechtsverschärfung jagt die nächste; an die tödlichen Auswirkungen europäischer Abschottungspolitik hat man sich gewöhnt; Abschiebungen werden selbst aus Kreißsälen und Psychiatrien durchgeführt; die allgemeine Unterbringungssituation sowie insbesondere die Versorgung vulnerabler Gruppen ist oft katastrophal. Doch diese Zustände rufen Widerstand hervor: Überregionale Bewegungen wie “We’ll come United“ oder “Solidarity City“, themenspezifische Kampagnen wie “Seebrücke“ und “100-Jahre-Abschiebehaft“, sowie lokale Initiativen wie “Treffpunkt Asyl“ stellen sich den unmenschlichen Verhältnissen entgegen und setzen sich für eine solidarische Gesellschaft ein. Wir stellen vor, was aus unserer Sicht die zentralen politischen Probleme und Auseinandersetzungen sind und wie man in Bochum dazu aktiv werden kann.

Einladung bei Facebook

18.04.2019: Treffen/Meeting

Offenes flüchtlingspolitisches Treffen

Jeden dritten Donnerstag im Monat laden wir zum offenen flüchtlingspolitischen Treffen ins Botopia ein. Alle, die sich solidarisch mit den Refugees in die flüchtlingspolitischen Debatten in Bochum einbringen wollen, sind ganz herzlich eingeladen!

Open Refugee Policy Meeting

Every third thursday of the week, we invite you to our open refugee policy meeting at Botopia. Anyone who wishes to get involved in the support and/or refugee policy debates in Bochum is warmely invited!

21.03.2019: Treffen / Meeting

Offenes flüchtlingspolitisches Treffen

Jeden dritten Donnerstag im Monat laden wir zum offenen flüchtlingspolitischen Treffen ins Botopia ein. Alle, die sich solidarisch mit den Refugees in die flüchtlingspolitischen Debatten in Bochum einbringen wollen, sind ganz herzlich eingeladen!

Open Refugee Policy Meeting

Every third thursday of the week, we invite you to our open refugee policy meeting at Botopia. Anyone who wishes to get involved in the support and/or refugee policy debates in Bochum is warmely invited!

21.02.2019: Treffen / Meeting

Offenes flüchtlingspolitisches Treffen

Jeden dritten Donnerstag im Monat laden wir zum offenen flüchtlingspolitischen Treffen ins Botopia ein. Alle, die sich solidarisch mit den Refugees in die flüchtlingspolitischen Debatten in Bochum einbringen wollen, sind ganz herzlich eingeladen!

Open Refugee Policy Meeting

Every third thursday of the week, we invite you to our open refugee policy meeting at Botopia. Anyone who wishes to get involved in the support and/or refugee policy debates in Bochum is warmely invited!

Abschiebungen in Bochum – eine Übersicht und Analyse

Obwohl sie nicht im Fokus der Berichterstattung stehen und deshalb wenig wahrgenommen werden, finden Abschiebungen trotzdem statt. Wir haben die Statistiken zu Abschiebungen der Jahre 2016, 2017 und 2018 (bis einschließlich August/2018) ausgewertet. Die Statistiken sind hier einsehbar. Insgesamt wurden im Jahr 2016 122 Menschen abgeschoben. Im darauffolgenden Jahr 2017 ist diese Zahl bereits auf 152 angestiegen. Im Jahr 2018 wurden bis August 74 Menschen abgeschoben, d.h. die Zahl der Abschiebungen in Bochum bleibt gleichbleibend hoch. Es lässt sich also feststellen: Es wurde durchschnittlich rund alle zweieinhalb Tage in Bochum ein Mensch abgeschoben.

Westbalkanstaaten als Schwerpunkt bei Bochumer Abschiebungen

Bei der Betrachtung der Herkunftsländer, in welche die Menschen in den letzten drei Jahren aus Bochum abgeschoben wurden, ist ein deutlicher Schwerpunkt bei den Balkanstaaten (Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Serbien) zu erkennen. Im Jahr 2016 wurden 84 Personen in den Balkan abgeschoben. Dies entspricht einem Anteil von 68,85 % an allen Abschiebungen des Jahres. 2017 wurden 104 Personen in den Balkan abgeschoben – dies entspricht einem Anteil von 67,11 %. Der Anteil geht im Jahr 2018 zurück: 39 Personen wurden bis August 2018 in den Balkan abgeschoben. Das sind mit 52,70% rund die Hälfte aller Abschiebungen.

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17.01.2019: Treffen / Meeting

Offenes flüchtlingspolitisches Treffen

Jeden dritten Donnerstag im Monat laden wir zum offenen flüchtlingspolitischen Treffen ins Botopia ein. Alle, die sich solidarisch mit den Refugees in die flüchtlingspolitischen Debatten in Bochum einbringen wollen, sind ganz herzlich eingeladen!

Open Refugee Policy Meeting

Every third thursday of the week, we invite you to our open refugee policy meeting at Botopia. Anyone who wishes to get involved in the support and/or refugee policy debates in Bochum is warmely invited!

03.01.2019: Offenes Seebrücke-Treffen

Seebrücke Bochum läd am Donnerstag, dem 3. Januar 2019 um 19 Uhr zum Offenen Treffen ins Botopia (Griesenbruchstr. 9, 44793 Bochum) ein:

Zum Bochumer SEEBRÜCKE-Treffen sind alle herzlich eingeladen, egal, ob ihr schon aktiv wart, oder gerne aktiv werden wollt. Kommt vorbei und werdet Teil der Bewegung!

Die Lage auf dem Mittelmeer und an den vorgelagerten EU-Außengrenzen in der Wüste ist weiterhin dramatisch. Menschen sterben auf der Flucht, während die zivile Seenotrettung kriminalisiert wird. Die SEEBRÜCKE ist eine internationale Bewegung aus der Zivilbevölkerung. Wir fordern sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und solidarische Städte. Von der Stadt Bochum fordern wir eine menschenwürdige Aufnahme von Überlebenden über das gesetzlich sowieso vorgeschriebene Mindestmaß hinaus. Denn wir wissen: Unsere Stadt hat die Kapazitäten, und angesichts der humaintären Krise ist Nichtstun keine Option.

10.01.2019: Guinea, Togo, … Warum wir unsere Länder verlassen

In ganz Europa erstarkt gerade die internationale Seebrücke-Bewegung. Menschen wollen nicht länger zusehen, wie Geflüchtete im Mittelmeer ertrinken müssen und SeenotretterInnen kriminalisiert werden. Die Vertreter der europäischen Afrikapolitik hingegen unterstützen Milizen im Bürgerkriegsland Libyen und machen Verträge mit autokratischen afrikanischen Regimes, um die EU-Außengrenzen noch mehr abzuschotten.

Am Beispiel der Länder Guinea und Togo schildern geflüchtete MigrantInnen, weshalb sie ihre Länder verlassen und langwierige gefährliche Fluchtwege auf sich genommen haben. Sie werden authentisch berichten, dass in beiden Ländern junge Menschen vor allem nur in der Migration eine Lösung sehen, der allgemeinen Perspektivlosigkeit zu entkommen. Dabei soll ein Blick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zweier Länder geworfen werden, in denen die Wut auf korrupte und repressive Regierungsführung und die Frustration über die katastrophale ökonomische und soziale Situation die Menschen zu Protesten auf die Straße treibt.

Wir werden diskutieren, wie Geflüchtete hier und die Protestbewegungen dort solidarisch unterstützt werden können.

Mit: Adjovi Boconvi aus Togo – Aktivistin bei Afrique Europe Interact, Mohamed Bangoura aus Guinea von der Migrant*innenselbstorganisation „Voix des Sans Voix“ (Stimme der Nichtgehörten) und geflüchteten Migrant*innen, die erst kürzlich in Europa angekommen sind.

Wann: Donnerstag, 10.01.2019, 19 Uhr
Wo: Bahnhof Langendreer, Raum 6 (Wallbaumweg 106, 44894 Bochum)

Eine Veranstaltung von Afrique Europe Interfact, Treffpunkt Asyl Bochum, Rosa Luxemburg Stiftung und Kulturzentrum Bahnhof Langendreer